Die positive Bedeutung der sportlichen Betätigung für Schülerinnen und Schüler ist unbestritten. Und immer mehr wird die Notwendigkeit erkannt, über den Pflichtsportunterricht hinaus zusätzliche Sportangebote einzurichten.
Dies spiegelt sich an den alljährlich steigenden Zahlen für Sportarbeitsgemeinschaften und Stützpunkte. Im Schuljahr 2007/08 waren das über 2000 Sportarbeitsgemeinschaften (SAG), für das Schuljahr 2008/09 wurden 240 Stützpunke genehmigt. Im Bereich Gerätturnern allein waren es 197 SAG und 11 Stützpunkte. Mit diesen 208 Kooperationen lag Gerätturnen an 2. Stelle hinter Tennis.
Mit den Kooperationen zwischen Schule und Verein wird eine Situation geschaffen, bei der alle gewinnen. Vor allem aber Schüler und Schülerinnen profitieren natürlich durch die Bewegungsangebote und werden zu einer gesunden Lebensführung und zur sinnvollen Gestaltung der Freizeit angeleitet. Auch die vielen positiven Gemeinschaftserlebnisse werden als unverzichtbarer Wert empfunden. Die Schule gewinnt durch die zusätzlichen Angebote an Attraktivität und stärkt ihr sportliches Profil.
Schulleitungen stehen dem Sportnach-1-Modell im allgemeinen sehr aufgeschlossen gegenüber, sie genehmigen die SAG-Verträge.
Der 3. Gewinner in dem Projekt sind die Sportvereine: Sie haben die Möglichkeit, langfristig neue Mitglieder zu gewinnen und sie entweder dem Leistungssport oder den breitensportlich orientierten Vereinsgruppen zuzuführen.