Referentenschulung des Fachbereichs in Dietmannsried

mit dem Kölner “Spielecircus“

Wieder einmal in die Welt der Kinder, in die bunte Zirkuswelt eintauchen und die unverwechselbare Luft der Manege einatmen, “Circus selber machen!“

Unter diesem Motto veranstaltete der Fachbereich Kindergarten, Schule und Verein in Dietmannsried eine zweitägige Referentenschulung, zu der -bis auf wenige Ausnahmen- alle Referenten des Fachgebietes und einige interessierte Lehrgangsteilnehmer angereist waren.

Mitmachen, mitlachen, das Neue suchen und versuchen, Anregungen aufnehmen und für sich verwerten. Der Kölner Spielecircus machte es möglich.

Auch wenn unsere Referenten einmal zwei Tage erleben durften, in denen sie selber nicht das Programm gestalten mussten, sondern sich von Alex und Skadi vom Kölner Spielecircus Anregungen geben ließen, alles selber probieren und erleben durften - und es sich ganz einfach sehr gut gehen lassen konnten, es ging hier weniger um ein Unterhaltungsprogramm, sondern um eine gezielte Schulung. Schließlich sollen die gewonnenen Erkenntnisse in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als Präventivmaßnahme eingesetzt werden, verbunden mit Slogans wie “Keine Macht den Drogen“ oder “Kinder stark machen“.

Natürlich lag der Schwerpunkt in der “Zirkusarbeit“ auf der Gestaltung und Ausarbeitung eines eigenen Programms, das später aufgeführt werden

sollte.

Aus jeder Ecke hörte man lachende, fröhliche Erwachsene, die versuchten, ihre Akrobatikkünste zu verbessern, sich an unzähligen Pyramidenbauten und Balanceakten versuchten. Schließlich ging es darum, neue Ideen zu entwickeln und in kleinen Vorführungen unterzubringen.

So fanden auch das Jonglieren, das Tellerdrehen oder das Diabolo spielen besondere Aufmerksamkeit. Besonders spannend war sicherlich auch das Spiel mit dem Feuer, das aus Sicherheitsgründen im Freien bei eisiger Kälte stattfand.

Wer hat schon einmal auf echten Scherben gestanden oder auf einem Nagelbrett gelegen? Für unsere Teilnehmer war das ein ganz besonderer Reiz.

Der allergrößte Renner war allerdings die Clownerie, dem Herzen eines jeden Zirkus. Hier konnte niemand genug bekommen. Mal ehrlich: Schlüpft nicht jeder gerne einmal in die Rolle eines Clowns, dem man nichts übel nimmt, der tun und lassen kann, was er will und immer noch die Lacher auf seiner Seite hat?

So wurde nach und nach ein Programm mit attraktiven Nummern erarbeitet, die dann in der Manege zur Aufführung kamen. So wie in einem richtigen Zirkus, mit vielen bunten Kostümen und Verkleidungen. Und am Ende gab es die Premiere, leider gleichzeitig auch die Abschlußvorstellung, mit dem verdienten Applaus für die neuen “Stars in der Manege“.

                                                                                                            Marion Reuter