... EIN AUFTRAG FÜR UNS ALLE!

Wir wünschen uns Kinder, die fröhlich und möglichst unbeschwert ihre Kindheit genießen können und zugleich fit sind für ihr weiteres Leben. Ein Kind fühlt, denkt und handelt ganzheitlich, deshalb bezieht sich die angesprochene Fitness auf die körperliche Entwicklung, auf die Lernfähigkeit und das kreative Denken, aber auch auf das soziale Wohlbefinden in der Familie, im Kindergarten, in der Schule, im Sportverein, in der Musikschule, in formellen oder informellen Kindergruppen.

 

 

In zahlreichen, wiederkehrenden Studien zur gesundheitlichen Verfassung der Kinder werden Entwicklungen über einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren aufgezeigt, die nicht nur zum punktuellen, vielmehr zum koordinierten Handeln der in Verantwortung stehenden Personen und Institutionen (Familien, Kindergärten, Grund- und Förderschulen, Turn- und Sportvereine, Hochschulen, Akademien, Medien, für die Gesundheitspolitik und -förderung Verantwortliche,…) zwingen. Je nach Region und Sozialmilieu sind bereits bis zu 20% der Kinder im Grundschulalter adipös, noch mehr Kinder sind motorisch unterentwickelt, bewegungsträge oder fast unkontrollierbar hypermobil, in ihrer Organleistungsfähigkeit unzureichend belastbar und psychisch unter einem zu hohen Erwartungsdruck. „Fesselnde“ virtuelle Spielwelten, Einzelkindsituation, eine qualitativ und quantitativ unzureichende bzw. falsche Ernährung bei gleichzeitigem Bewegungsmangel, der eine Entfremdung vom eigenen „Ich“ und letztlich auch von der Mitwelt auslösen kann, führen zu Fehlentwicklungen in der familiären Lebenskultur, in der Ess- und Bewegungs-/Spielkultur und im Sozialverhalten auch außerhalb der Familie.