In zahlreichen, wiederkehrenden Studien zur gesundheitlichen Verfassung der Kinder werden Entwicklungen über einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren aufgezeigt, die nicht nur zum punktuellen, vielmehr zum koordinierten Handeln der in Verantwortung stehenden Personen und Institutionen (Familien, Kindergärten, Grund- und Förderschulen, Turn- und Sportvereine, Hochschulen, Akademien, Medien, für die Gesundheitspolitik und -förderung Verantwortliche,…) zwingen. Je nach Region und Sozialmilieu sind bereits bis zu 20% der Kinder im Grundschulalter adipös, noch mehr Kinder sind motorisch unterentwickelt, bewegungsträge oder fast unkontrollierbar hypermobil, in ihrer Organleistungsfähigkeit unzureichend belastbar und psychisch unter einem zu hohen Erwartungsdruck. „Fesselnde“ virtuelle Spielwelten, Einzelkindsituation, eine qualitativ und quantitativ unzureichende bzw. falsche Ernährung bei gleichzeitigem Bewegungsmangel, der eine Entfremdung vom eigenen „Ich“ und letztlich auch von der Mitwelt auslösen kann, führen zu Fehlentwicklungen in der familiären Lebenskultur, in der Ess- und Bewegungs-/Spielkultur und im Sozialverhalten auch außerhalb der Familie.