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Rhönradturnen
Landesfachwartin Brigitte Brauner Am Sonnenhof 14 97076 Würzburg Tel.: 0931 / 78021558 E-Mail: Gitti(at)tgw-rhoenrad.de
Mehr zum Fachgebiet Rhönradturnen gibt's unter www.btv-rhoenrad.de
Die Geschichte des Rhönradturnens
Der Pfälzer Otto Feick (*4. Juli 1890) ließ sich 1923 mit seiner Frau Pauline in Schönau a. d. Brend, einem Ort in der Rhön nieder. Hier gründete er mit der "Rhönwerkstätte" sein eigenes Metallverarbeitungsunternehmen. Als Bub hatte er sich mit zusammengebundenen Fassreifen einen Hang hinab rollen lassen. Jetzt machte er sich daran, dieses Kinderspiel zu einem Sportgerät zu entwickeln, dem er den Namen seiner neuen Heimat gab: Rhönrad. 1925 ließ sich Feick seine Erfindung in Deutschland, später in über 30 Nationen patentieren. Sein ganzes Leben lang war er nun bemüht, durch Vorführungen, Lehrgänge und Turniere sein Sportgerät populär zu machen. Otto Feick starb am 17. Oktober 1959 in Schönau a. d. Brend.
Verbreitung und EntwicklungBeginn v. a. in Eisenbahnersportverbänden - Verbreitung durch Schauvorführungen der "Mustertruppe" mit Sportlern aus Würzburg auf der ganzen Welt. 1930: 1. internationales Rhönradturnier 1936: Vorführung bei den Olympischen Spielen in Berlin 1959: DTB nimmt als erster Sportverband das Rhönradturnen als eigenen Sportbereich auf 1960: 1. Deutsche Meisterschaften in Hannover, Beginn der kontinuierlichen Entwicklung als Wettkampfsport 1995: 1. Weltmeisterschaft in Den Helder (NL)
Die Disziplinen des Rhönradturnens1. Geradeturnen Beim Geradeturnen bewegt der Aktive das Rhönrad auf zwei Reifen durch Verlagern des Körperschwerpunktes auf einer Bahn hin und her. Der Turner befindet sich dabei inner- oder außerhalb des Rades. 2. Spiraleturnen Beim Spiraleturnen wird das Rad vom Turner auf einem Reifen kreisförmig in einer markierten Fläche fortbewegt. 3. Sprung Beim Sprung bringt der Aktive das Rad in Bewegung und führt nach einem kurzen Anlauf einen Sprung (z.B. Überschlag, Salto) über das auf beiden Reifen rollende Rad aus.
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