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19-03-13 16:03

Bayerische Meisterschaften 2013

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Rhönradturnen



Monika Väthbrückner

Landesfachwartin

Brigitte Brauner

Am Sonnenhof 14

97076 Würzburg

Tel.: 0931 / 78021558

E-Mail: Gitti(at)tgw-rhoenrad.de

 

 

 

 

Mehr zum Fachgebiet Rhönradturnen gibt's unter www.btv-rhoenrad.de

 

 

Die Geschichte des Rhönradturnens



Markus Büttner

Der Pfälzer Otto Feick (*4. Juli 1890) ließ sich 1923 mit seiner Frau Pauline in Schönau a. d. Brend, einem Ort in der Rhön nieder. Hier gründete er mit der "Rhönwerkstätte" sein eigenes Metallverarbeitungsunternehmen.

Als Bub hatte er sich mit zusammengebundenen Fassreifen einen Hang hinab rollen lassen. Jetzt machte er sich daran, dieses Kinderspiel zu einem Sportgerät zu entwickeln, dem er den Namen seiner neuen Heimat gab: Rhönrad.

1925 ließ sich Feick seine Erfindung in Deutschland, später in über 30 Nationen patentieren. Sein ganzes Leben lang war er nun bemüht, durch Vorführungen, Lehrgänge und Turniere sein Sportgerät populär zu machen. Otto Feick starb am 17. Oktober 1959 in Schönau a. d. Brend.

 

 

Niklas Reuther

Verbreitung und Entwicklung

Beginn v. a. in Eisenbahnersportverbänden - Verbreitung durch Schauvorführungen der "Mustertruppe" mit Sportlern aus Würzburg auf der ganzen Welt.

1930: 1. internationales Rhönradturnier

1936: Vorführung bei den Olympischen Spielen in Berlin

1959: DTB nimmt als erster Sportverband das Rhönradturnen als eigenen Sportbereich auf

1960: 1. Deutsche Meisterschaften in Hannover, Beginn der kontinuierlichen Entwicklung als Wettkampfsport

1995: 1. Weltmeisterschaft in Den Helder (NL)

 

 

Max Brinkmann

Die Disziplinen des Rhönradturnens

1. Geradeturnen

Beim Geradeturnen bewegt der Aktive das Rhönrad auf zwei Reifen durch Verlagern des Körperschwerpunktes auf einer Bahn hin und her. Der Turner befindet sich dabei inner- oder außerhalb des Rades.
Die Turner und Turnerinnen der höchsten Deutschen Wettkampfklasse zeigen im Geradeturnen ihre Kürübungen zu einer von ihnen ausgewählten Musik, wobei die Musik nicht nur zur Untermalung eingesetzt werden darf.

2. Spiraleturnen

Beim Spiraleturnen wird das Rad vom Turner auf einem Reifen kreisförmig in einer markierten Fläche fortbewegt.
In der `Großen Spirale` ist der Neigungswinkel des Rades über 60° und eine Übung besteht aus 2 Radumdrehungen.
In der sogenannten `Kleinen Spirale` ist der Neigungswinkel kleiner als 30°, eine Übung wird 3-5 Sekunden lang geturnt.

3. Sprung

Beim Sprung bringt der Aktive das Rad in Bewegung und führt nach einem kurzen Anlauf einen Sprung (z.B. Überschlag, Salto) über das auf beiden Reifen rollende Rad aus.